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Nüsse Stauden - ziergehö:lze Clematis Terracotta  
MyFruit
Lexikon
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  LEXIKON    
  - Autochthone Gehölze - Stammhöhen
  - Befruchter - U-Form
  - Formgehölze - Unterlage (Obstveredelungsunterlage)
  - Gisela 5 - Veredelung
  - Kernobst - Weiroot
  - Kletterrose - oder Ramblerrose - Weito
  - MyFruit (R) - Wildobst
  - Pflanz- und Pflegetipps - Winterschutz
  - Pflanzenschutz  
  - Pi - Sorten (Pillnitzer Sorten)  
  - Quitte A  
  - Re-Sorten (Resistente Sorten)  
  - Rhododendron / Inkarho-Rhododendron  
  - Säulenobst
  - Schnitt /Gehölzschnitt
  - Schnurbaum
  - Spalier / Spaliererziehung
  - Spindel / Spindelerziehung
  - Steinobst

   

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Autochthone Gehölze
Autochthone (griech. auto=selbst; chthon=Erde; bodenständig) Gehölze sind jahrhundertelang an ihrem Standort wild gewachsen und haben sich an die dort jeweils herrschenden Umweltbedingungen angepasst. Dieselben Pflanzenarten können deshalb je nach dem Naturraum, dem sie sich angepasst haben, eine voneinander abweichende regionaltypische genetische Ausstattung haben.
Die Baumschule Hofmann hat sich seit langen Jahren besonders um die Pflege und den Erhalt und Vermehrung der fränkischen Wildobstsorten "Haferschlehe" und "Pogauner Pflaume" bemüht. (Im Bild: Haferschlehe)
 

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Befruchter
Viele Obstgehölze sind selbstfruchtbar, d.h. sie benötigen keine anderen, passenden Obstgehölze als 'Partner' zum bestäuben. Andere brauchen aber besondere 'Befruchter-Bäume', damit ein Befruchtung stattfinden kann. Hinweise hierzu finden Sie bei unseren Detailbeschreibungen.
Aber: auch bei selbstfruchtbaren Obstgehölzen bringt eine zusätzliche Bestäubung und Befruchtung immer höhere Obsterträge.
Als Befruchter kommen auch passende Obsteghölze in der Nachbarschaft in Frage!
   

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Formgehölze
Unter Formgehölzen versteht man Gehölze (meist Ziergehölze wie Buchs, Eibe, Thuja, Hainbuche etc.), die durch Schnitt zum Wachstum in ganz bestimmten Formen erzogen werden können .
Obstgehölze können ebenso als Formgehölze erzogen werden. Dies geschieht beispielsweise beim Spalierobst oder den sog. U-Formen. Spaliere und U-Form eignen sich besonders gut für kleine Gärten, Balkon und Terrasse.
   

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Gisela 5
Bei Gisela5 handelt es sich um eine schwachwachsende 'Unterlage' für die Veredelung von Kirschen. Auf dieser Unterlage veredelt erreichen Kirschen nur eine Wuchshöhe von ca. 3,5 m. Es sind nur geringe Schnittmaßnahmen erforderlich. Gisela5 ist mittlerweile eine Standard-Unterlage für Kirschen geworden.Trotz des im Vergleich zur Vogelkirschen -Unterlage um 50-60% schwächeren Wuchses bleiben die Früchte groß.
Weitere Merkmale dieser Unterlage: waagrechte Aststellung, gute Frosthärte, keine Wurzelausläufer, gute Standfestigkeit.
Eine weitere schwachwachsende Veredelungsunterlage für Kirschen ist WEIROOT.
   

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Kernobst
Als Kernobst werden alle Obstarten bezeichnet, die ein Kerngehäuse haben. Beispiele: Äpfel, Birnen, Quitten.
   

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Kletterrose oder Ramblerrose ?

Gemeinsamkeit  - Kletterer wie Rambler  sind sog. Spreizklimmer, die in der Natur ihre Triebe mit Hilfe von Stacheln an benachbarte Gehölze heften. Im Garten benötigen sie Kletterhilfen. Ausnahme: sie bieten Ihrem Kletterer oder Rambler einen Baum an, der als Stütze dient und diesen durch die Rose auf ganz besondere Weise erblühen lässt. Bei Kletter- wie Ramblerrosen gibt es duftende und nicht duftende Sorten.

Kletterrosen  - sind langtriebig und öfter (sommerlang) blühend. Ihr Wuchs ist aufrecht mit vergleichsweise starken, etwas steifen Trieben. Ihre meist in Büscheln erscheinenden Blüten sind im Vergleich zu den Ramblerrosen größer. Da sie ihre Kraft für die (fast) sommerlange Blüte verwenden, erreichen sie "nur" eine durchschnittliche Wuchshöhe von 250 - 300 cm. Beispiele: Elfe, Ilse Krohn Superior, Naheglut, New Dawn, Rosarium Uetersen, Salita, Santana, Uetersener Klosterrose.

Ramblerrosen (auch Schlingrosen genannt) - wachsen stark aufrecht, haben aber weichere, biegsamere Triebe als Kletterrosen. Sie sind die Lianen unter den Rosen, die (hält man sie nicht durch Schnittmaßnahmen zurück) in Baumkronen ihren Weg zum Licht suchen und nach wenigen Jahren bis zu 900 cm hoch werden. Entsprechend stabil sollten deshalb die Kletterhilfen bzw. Bäume sein, die man ihnen als Rankhilfe anbietet. Sie haben vergleichsweise kleinere, in Büscheln stehende Blüten. Sie blühen 'nur' einmal, dafür aber lang anhaltend, doch es gibt keine vergleichbare Kletterpflanze, die reicher und länger blüht als eine Ramblerrose.  Einige der etwas schwächer wachsenden Rambler haben sogar eine Nachblüte. Im Herbst bestechen sie durch ihre schöne Laubfärbung und die Hagebutten.Beispiele: Alberic Barbier, Albertine, Bobby James, Flammentanz, Ghislaine de Feligonde, Paul Noel, Raubritter.

 

 



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MyFruit (R)
MyFruit (R) - Für mich das Beste!
MyFruit (R) bedeutet -
ein Sortiment von Exklusiv-Sorten, das es nur bei den MyFruit-Partnern gibt.


Ihre Vorteile:
Gartenliebhaber
können aus diesem Sortiment stets bedenkenlos auswählen und pflanzen, müssen wenig Pflegemaßnahmen erbringen und können möglichst schon im ersten Jahr die Früchte genießen können.

Wiederverkäufer haben die Gewissheit, 'genau das für den Hausgarten 'Richtige' anbieten zu können und sollen weitgehende Unterstützung für eine problemlose und zeitsparende Warenpräsentation mit vielen selbst erklärenden Infomaterialien erhalten.

Ergänzt wird dieses Sortiment durch
MyFruit(R)-SelectLine -
Sorten, die aus der Fülle von Obstgehölzen mit besonderer Eignung für den Hausgarten selektiert wurden.
Darunter finden Sie bewährte alte Sorten ebenso wie neue Sorten.

Probieren Sie unser neues Konzept aus!

MyFruit(R) - Obstgehölze bieten wir überwiegend bestens kultiviert im Container an.
   

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Pflanz- und Pflegetipps
Allgemeine Pflanz- und Pflegetipps sind wegen der vielen verschiedenen Gehölze schwierig. Gerne halten wir in unserer Baumschule einzelne Infoflyer für Sie bereit und unsere Fachkräfte beraten Sie gerne ausführlich.
   

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Pflanzenschutz
Pflanzenschutz soll zum Ziel haben, Schäden sowie auch Ertragsminderun-gen bei Nutzpflanzen zu verhindern bzw. zu mildern. Dies sollte stets auf eine ökologisch und ökonomisch vernünftige und sinnvolle Weise geschehen.
Krankheitsauslöser können sein:
- ungünstiger Standort (z.B. Staunässe)
- tierische Schädlinge (Blattläuse; Blattrollwespe, Rosenzikade etc.)
- Pilze, Bakterien oder Viren  
Vorbeugung:
- nur Qualitätspflanzen kaufen
- passenden Standort wählen (keine Staunässe)
- nicht zu dicht pflanzen und regelmäßig pflegen
- Pflanzen gut mit Nährstoffen versorgen
- im Garten vorhandene Nützlinge nie schädigen
- kranke Pflanzenrückstände regelmäßig  beseitigen  
Schadbilddiagnose (vor einem evtl. Spritzmitteleinsatz!):
- Sind  nur einzelne Blätter oder Zweige, Äste etc. betroffen ?
- Sind Schädlinge (Raupen, Blattläuse, Schildläuse etc.) erkennbar?
- Sind Blätter verfärbt, welken, fallen ab? - Ist ein Pilz-/Schorfbefall erkennbar (Mehltau o.ä.)
- Wie sieht ggfls. der Wurzelbereich aus ? (Staunässe o.a.?)  
Einsatz von Pflanzenschutzmitteln - falls erforderlich:
- Fragen Sie einen Fachmann nach geeigneten Präparaten!
- Gehen Sie besonnen vor! Dosieren  Sie gemäß Herstellerangaben!
- Setzen Sie das Spritzmittel zum richtigen Zeitpunkt ein.  
Unser Tipp:
Austriebspritzung - zu Beginn der Vegetationsperiode (Zeitraum vom Knospenschwellen bis zum Spreizen der Knospenblättchen) mit Paraffin-Öl gegen Schädlinge und kupferhaltigen Spritzmitteln gegen Pilze.  
Zeitlich spätere Anwendungen Neem-Öl gegen Schädlinge und schwefelhaltige Präparate gegen Pilze+Spinnmilben  

Bei  speziellen Krankheiten und Schädlingen wie z.B.: - Pilzkrankheiten bei Rosen , - Narren- oder Taschenkrankheit (Zwetschge), - Birnengitterrost, -Grau- oder Braunfäule, -Schorf und Mehltau, -Spitzendürre, -Kräuselkrankheit (Pfirsich), -Säulenrost (Johannisbeere), -Apfelwickler, -Kirschfruchtfliege, -Rhododendronzikade, -Blattrollwespe, -Triebknospenstecher sind spezielle Bekämpfungsmaßnahmen möglich und erforderlich. Bitte fragen Sie hierzu unbedingt in Ihrer Baumschule nach!   
   

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Pi - Sorten
Der Begriff 'Pi-' ist eine Abkürzung für den Ort Pillnitz bei Dresden. Bei Pi-Sorten handelt es sich um Apfelsorten, deren Namen mit 'Pi' beginnen wie Pinova oder Pilot etc. und die Ergebnisse der langjährigen Züchtungsarbeit des Instituts für Obstzüchtung in Dresden-Pillnitz sind.
   

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Quitte A
Eine der wichtigsten Veredelungsunterlagen für Birnen mit einem um ca. 30 % schwächeren Wuchs als bei einer Veredelung auf Sämlingsunterlage. Weitere Unterlagen für Birnen: Pyrodwarf (etwas schwächer als QuitteA) und Quitte C (extrem schwach wachsend).
   

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Re - Sorten
Kurzbezeichnung für besonders (oft mehrfach-) resistente Apfelsorten, die mit den beiden Buchstaben 'Re' im Namen beginnen wie z.B. Retina, Resista, Rebella, Rewena.
Sie sind Ergebnis der langjährigen Züchtungsarbeit in Pillnitz bei Dresden.
Diese Apfelsorten sind resistent gegen Schorf, häufig auch gegen Apfelmehltau und gelten insgesamt als gering anfällig gegen Krankheiten.
Detaillierte Hinweise bzgl. der Resistenz finden Sie bei der Beschreibung der einzelnen Sorten.
   

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Rhododendron / Inkarho-Rhododendron
Rhododendron   - die schönsten Blütengehölze - bevorzugen von Natur aus halbschattige oder schattige Standorte mit kalkfreiem, sauerem und lockerem Boden  mit pH- Werten zwischen 4.5 und 5.5. Durch Zumischung von Torf beim Pflanzen sowie spezielle Boden- und Pflanzenpflege kann man diese Anforderungen an die Bodenbeschaffenheit weitgehend erfüllen.
Liegen diese Standortbedingungen nicht vor oder sind nur schwer zu erreichen, dann sollte man die sogenannten
Inkarko-Rhododendron pflanzen, bei denen im Verlauf einer fast 20-jährigen Forschungs- und Züchtungsarbeit die Veredelung auf kalktoleranten Unterlagen gelungen ist. Inkarho-Rhododendron gedeihen auf jedem Boden bestens, sogar auf ton- und lehmhaltigen Böden mit hohen pH-Werten!
Weitere Vorteile der Inkarho-Rhododendron:man kann benötigt keinen Torf. (Falls erforderlich kann der Boden mit ganz normaler Pflanzerde aufgelockert werden.) Inkarho-Rhododendron bilden stärkere und damit widerstandsfähigere Wurzelballen, haben dadurch eine höhere Nahrungsaufnahme und sorgen somit für einen besseren Blütenknospenansatz mit der Folge einer verschwenderischen Blütenfülle mit leuchtenden Farben bei ebenfalls üppigem Blattwerk. Insgesamt sind Inkarho-Rhododendron gesünder, kräftiger, widerstandsfähiger und salzunempfindlicher.
INKARHO Rhododendron sind mittlerweile in vielen Sorten mit unterschiedlichsten Blütenfarben und -formen und in unterschiedlichen Wuchshöhen für die Standorte Schatten, Halbschatten, Sonne in Ihrer Baumschule erhältlich. Inkarho-Rhododendron sind nur echt mit einem speziellen Gütesiegel!
 
   

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Säulenobst
Hierunter versteht man säulenartig wachsende Obstgehölze mit einem entsprechend geringen Platzbedarf. Sie wachsen schlank aufrecht, sind aber dennoch äußerst kräftig und standfest und erreichen eine Endhöhe von ca. 2,5 m. Die Seitenäste werden jeweils auf eine Länge von ca. 15 - 20 cm eingekürzt. Angesichts immer kleinerer Hausgärten, aber auch für Balkon und Terrasse erfahren Säulenobstbäume immer größere Bedeutung. Mittlerweile bestens bewährt haben sich Säulenäpfel, Säulenkirschen, Säulenbirnen, Säulenzwetschgen. Ganz neu führen wir auch Säulenaprikose und Säulenpfirsich.
   

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Schnitt - Gehölzschnitt

Gelegentlich ist der Schnitt der Gehölze im Garten unumgänglich. Wichtige Voraussetzung: Pflanzenkenntnis! D.h. man sollte wissen, wie die betreffende Pflanzenart auf den Schnitt reagiert.
Warum wird geschnitten? Schnittmaßnahmen bei Obstgehölzen dienen im Wesentlichen zum Aufbau und der Erziehung, aber auch zur Pflege und Verjüngung der Pflanze.
Eine detaillierte Darstellung von Schnittmaßnahmen ist an dieser Stelle nicht möglich. Gerne verweisen wir auf eine sehr gute und preiswerte Schrift zum Gehölzschnitt, die vom Bund deutscher Baumschulen heraus-gegeben wurde und die Sie über den Onlineshop unter www.bdb-shop.de beziehen können.

   

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Schnurbaum
Besondere Wuchsform bei Obstgehölzen die durch entsprechenden Erziehungsschnitt erreicht wird. Merkmale: wenig Gerüstäste, sehr geringer Standraumbedarf (schlank wachsend), Früchte wachsen an Kurztrieben direkt am Stamm.
   

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Spalier / Spaliererziehung
Ebenfalls durch Erziehungsschnitt erreichte besondere Wuchsform bei Obstgehölzen. Spalierobst wird an Hauswänden (Befestigung an Drähten o.ä. 'Gerüsten') oder auch freistehend an aus Pfählen und Drähten bestehenden Gerüsten gezogen. Vorteil: sehr geringer Platzbedarf.
   

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Spindel / Spindelerziehung

Spindeln oder auch Schlanke Spindeln sind ähnlich den Schnurbäumen, benötigen allerdings etwas mehr Platz. Bei dieser Wuchsform wachsen die Früchte an Stammverländerungen (Spindeln). Erreicht wird die Spindelform durch eine Veredelung auf einer schwachwachsenden Unterlage und einen besonderen Erziehungsschnitt. Bei Beeren belässt man eine enkrechte Rute, die kräftiges Seienholz entwickelt. Dieses seitliche Fruchtholz wird jährlich auf Zapfen zurück geschnitten.
Seit den 70er Jahren kennt man diese Wuchsform auch im Apfelanbau.
Vorteil / Ziel: möglichst frühe, qualitativ gute Erträge sowie schwacher Neuwuchs bei geringstem Aufwand an Baumbehandlung.

   

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Steinobst
Hierzu zählen alle Obstarten, die als 'Samen' einen verholzten Kern (Stein) bilden wie Kirschen, Zwetschgen, Aprikosen, Pfirsiche etc.
   

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Stammhöhen bei Obstgehölzen
Buschbäume: 40 - 60 cm
Halbstämme: 100 - 120 cm
Hochstämme: 160 - 180 cm
   

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U - Form
Besondere durch entsprechende Schnittmaßnahmen erreichte Wuchsform bei Obstgeölzen, die die Form eines U aufweisen.
   

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Unterlage / Obstveredelungsunterlage
Bei Unterlagen handelt es sich um Gehölzarten, auf die zum Zwecke der Veredlung spezielle Reiser aufgebracht werden können. Je näher die Unterlage und das aufveredelte Holz verwandt sind, desto dauerhafter verwachsen sie. Oft sind es Wildformen der zu veredelnden Gehölzarten.
Mit speziellen Obstunterlagen sollen beispielsweise die folgenden Eigenschaften positiv beeinflusst werden:
- hohe Fruchtbarkeit
- früher Ertragsbeginn und gleichbleibend reiche Erträge
- Fruchtgröße, Geschmack, Fruchtreife, Lagerfähigkeit
- Baumgröße (z.B. schwachwachsende Unterlagen)
- Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten, Frost und Trockenheit

Wir bemühen uns u.a. um ein umfassendes Sortiment an möglichst resistenten Obstsorten auf vielen verschiedenen Unterlagen. Damit können wir Obstgehölze anbieten, die für viele Standortbedingungen und jede Gartengröße passen. Beachten Sie besonders auch unser Säulenobst, die Beerenspindeln und das Zwergobst.

Wichtige Obstveredelungs-Unterlagen:
Apfel: M 27, M 9; M 26, MM 106, M 7, Sämling (eine Übersicht zum Wachstum finden Sie als pdf-Datei hier)
Birne: Quitte A, Sämling
Kirsche: Vogelkirschsämling, Colt, F12/1, Weiroot, Gisela 5
Zwetschge, Pflaume: Sämling, St. Julien, Weito
Aprikose, Pfirsich: Sämling, Brompton

   

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Veredelung
Beim Veredeln werden zwei Pflanzenteile untrennbar zu einer Einheit zusammengefügt. Veredelt wird auf ganz bestimmten Unterlagen.
Mögliche Ziele der Veredelung:
- Pflanzenvermehrung (wenn Vermehrung auf andere Weise nicht möglich)
- Beeinflussung der Pflanzeneigenschaften (Baumgröße, Ertragsbeginn, Fruchtbarkeit,Fruchtfarbe Haltbarkeit, Lagerfähigkeit, Standfestigkeit etc.)
- Erreichen besonderer Wuchsformen
   

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Weiroot
Schwachwachsende Unterlage für die Veredelung von Kirschen.
   

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Weito
Schwachwachsende Unterlage für die Veredelung von Zwetschgen.
   

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Wildobst
Neben den vielen bekannten Kulturformen der Obstarten, die lange Zeit züchterisch bearbeitet wurden, finden wir in der Natur viele essbare sog. Wildobstgehölze. Zum Teil finden sich diese als Ziergehölze in unseren Gärten. Zur Zeit gibt es wieder eine Rückbesinnung auf diese Obstarten. Beispiele: Felsenbirne, Holunder, Vogelbeere, Aronia, Kornelkirsche uvm. Wildobstgehölze sind meist sehr pflegeleicht und hoch Vitamin-haltig. Sie tragen viele Früchte, die allerdings kleiner sind als die ihrer veredelten 'Verwandten'.
   

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Winterschutz
Winterschutz benötigen in unserer Region alle Gehölze, deren Herkunftsregionen der warme Süden ist wie z.B. alle Zitrusgewächse, sommerliche Kübelpflanzen, etc. Im Obstgehölzbereich ist trotz Winterhärte vereinzelt in den ersten Jahren ein Winterschutz gegen starken und lang anhaltenden Frost anzuraten (z.B. Feigen) bis sich die Pflanzen voll akklimatisiert haben. Fragen Sie im Einzelfall in Ihrer Baumschule nach.
Ein Frostschutz ist auch bei Stammrosen erforderlich. Schützen Sie mit geeignetem Material (keine Folien!) die Veredelungsstelle vor Frost. Ihre Baumschule hält viele geeignete spezielle Frostschutzmaterialien bereit, mit denen Sie Ihre kostbaren Pflanzen schützen können.