Gemeinsamkeit - Kletterer wie Rambler sind sog. Spreizklimmer, die in der Natur ihre Triebe mit Hilfe von Stacheln an benachbarte Gehölze heften. Im Garten benötigen sie Kletterhilfen. Ausnahme: sie bieten Ihrem Kletterer oder Rambler einen Baum an, der als Stütze dient und diesen durch die Rose auf ganz besondere Weise erblühen lässt.
Bei Kletter- wie Ramblerrosen gibt es duftende und nicht duftende Sorten.
Kletterrosen - sind langtriebig und öfter (sommerlang) blühend. Ihr Wuchs ist aufrecht mit vergleichsweise starken, etwas steifen Trieben. Ihre meist in Büscheln erscheinenden Blüten sind im Vergleich zu den Ramblerrosen größer. Da sie ihre Kraft für die (fast) sommerlange Blüte verwenden, erreichen sie "nur" eine durchschnittliche Wuchshöhe von 250 - 300 cm.
Beispiele: Elfe, Ilse Krohn Superior, Naheglut, New Dawn, Rosarium Uetersen, Salita, Santana, Uetersener Klosterrose.
Ramblerrosen (auch Schlingrosen genannt) - wachsen stark aufrecht, haben aber weichere, biegsamere Triebe als Kletterrosen. Sie sind die Lianen unter den Rosen, die (hält man sie nicht durch Schnittmaßnahmen zurück) in Baumkronen ihren Weg zum Licht suchen und nach wenigen Jahren bis zu 900 cm hoch werden. Entsprechend stabil sollten deshalb die Kletterhilfen bzw. Bäume sein, die man ihnen als Rankhilfe anbietet. Sie haben vergleichsweise kleinere, in Büscheln stehende Blüten. Sie blühen 'nur' einmal, dafür aber lang anhaltend, doch es gibt keine vergleichbare Kletterpflanze, die reicher und länger blüht als eine Ramblerrose. Einige der etwas schwächer wachsenden Rambler haben sogar eine Nachblüte. Im Herbst bestechen sie durch ihre schöne Laubfärbung und die Hagebutten.Beispiele: Alberic Barbier, Albertine, Bobby James, Flammentanz, Ghislaine de Feligonde, Paul Noel, Raubritter.
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